was ist cornerstone content – und warum brauchst du ihn?

Im Bereich Content-Marketing gibt es viele Mittel und Wege. Unter anderem die Strategie des Cornerstone Content, die sich als besonders effektiv herausstellt und deshalb bei der Umsetzung der eigenen Marketing-Strategie nicht fehlen sollte. Gerade bei stark umkämpften Keywords ist Cornerstone Content ein guter Weg um bessere Rankings zu erreichen. Aber was genau bedeutet nun eigentlich der Begriff? Was gibt es zu beachten, wie ist er umsetzbar und brauchen wir ihn wirklich? Alle wichtigen Punkte rund um das Konzept zeigen wir dir auf.

Was ist unter Cornerstone Content zu verstehen?

Du hast schon von Cornerstone Content beispielsweise in verschiedenen SEO Artikeln für WordPress gelesen, kannst mit dem Begriff aber noch nichts anfangen? Gerne erläutern wir um was es dabei geht.

Cornerstone Content als Konzept ist erfolgreich, wenn Du für einen ganzen Themenkomplex gut ranken möchtest.

Google ist heute bereits sehr gut in der Kontextanalyse von Inhalten und damit in der Lage die Relevanz von verbundenen (verlinkten) Texten für ein Themengebiet festzustellen. Themengebiete erfordern in der Regel nicht nur einen Text in dem alles erklärt werden kann, sondern je nach Thema sind viele, evtl. sogar sehr viele einzelne Beiträge erforderlich, die über den „Eckpfeiler“ zusammengeführt und zusammengehalten werden. Für Google ein positives Signal für Kompetenz und Wertigkeit des Inhaltes. Gerade für stark frequentierte Keywords besteht damit die Möglichkeit gut zu ranken. Übersetzt du den Begriff cornerstone, wird dir „Eckpfeiler Inhalt“ angezeigt. Cornerstone-Content muss:

  • sehr informativ gestaltet sein
  • fachlich fundiert informieren
  • einen deutlichen Mehrwert für den Leser bieten
  • einen Themenbereich vollständig abdecken

Das heißt nun natürlich nicht, dass alle anderen (verbundenen) Artikel keine Informationen und keinen Mehrwert bieten sollen. Alle Beiträge, die du erstellst, benötigen relevante und hilfreiche Informationen. Ein Cornerstone Content sollte jedoch das Tüpfelchen auf dem i darstellen und die anderen Artikel deutlich übertrumpfen. Er stellt die Basis dar, auf der die anderen Artikel aufbauen und um den Hauptartikel platziert werden. Ein Eckpfeiler-Text ist sehr ausführlich ausgearbeitet, bietet Basiswissen und bleibt vom Thema her über einen langen Zeitraum aktuell. Er spricht ganz konkrete Zielgruppen an, sodass über lange Zeit damit Traffic generiert wird. Je umfangreicher und detailreicher Cornerstone Content ist, umso besser ist es für deinen Blog und Deine Suchmaschinenplatzierung bei google. Dank diesen umfangreichen Artikels erhalten die Leser alle Infos aus einer Hand. Für dich bedeutet das, dass die Leser länger auf deiner Seite bleiben, Beiträge teilen, Dich als kompetent wahrnehmen und letztlich öfter konvertieren.

Was bezweckt diese Content-Variante?

Du hast schwer rankende Themenbereiche, Suchbegriffe oder Suchphrasen, mit denen du in den Suchergebnissen weiter nach vorne kommen möchtest? Doch der Wettbewerb ist hart und es nicht einfach bessere Ergebnisse zu erreichen? Cornerstone Content ist eine Möglichkeit, um in solchen Fällen besser abzuschneiden. Schreibst Du zu Deinem Thema bereits verschiedene Artikel, stellen diese im ungünstigen Fall eine Konkurrenz zueinander her. Die Suchmaschinen wissen nicht, welcher Artikel besonders relevant ist und geben im Zweifelsfall einer anderen Seite den Vorzug. Ziel nicht erreicht. Wird jedoch ein Artikel als Cornerstone Content deklariert, gibst du der Suchmaschine den Hinweis, dass dies der wichtigste Artikel ist und alle anderen, darauf bezogenen als Ergänzung oder Erweiterung zu sehen sind. In diesem Fall besitzt Deine Seite für Dein Thema eine höhere Relevanz für Google, rankt besser und wird öfter ausgespielt. Außerdem bietet es sich an, den oder die wichtigsten Artikel mit einer internen Verlinkung direkt von der Startseite zu versehen. Klickt ein Nutzer den Hauptartikel an, gelangt er von dort zu den weiteren verbundenen Artikeln. Im Prinzip kannst du dir das System pyramidenähnlich vorstellen. Ganz oben steht der Cornerstone Content und darunter verteilen sich Unterseiten mit Artikeln zu weiteren Long Tail Keywords.

Der Weg zum Cornerstone Content – so entscheidest du dich richtig!

Aber wie genau findest du nun eigentlich heraus, welcher Artikel Cornerstone Content werden soll? Im Prinzip sind nur ein paar Schritte nötig, um das Projekt umzusetzen. Die einzelnen Schritte sind:

  • Finde für Deinen Themenbereich das wichtigste Keyword heraus.
  • Erstelle dazu einen Blogbeitrag, sofern noch keiner vorhanden ist.
  • Optimiere deinen wichtigsten Artikel.
  • Nimm an den Unterseiten und Longtail Artikeln Optimierungen vor.
  • Denke an die internen und externen Verlinkungen.

Wie du siehst, ist das System eigentlich gar nicht so kompliziert. Schritt für Schritt gehst du nun vor, um dein Ziel zu erreichen und mit den gewünschten Keywords gut abzuschneiden. Aber was musst du nun bei den einzelnen Schritten beachten?

Finde das wichtigste Keyword – so machst du es

Zunächst einmal notwendig ist eine Keyword-Recherche zu Deinem Themenbereich. Finde die passenden Suchbegriffe heraus und schaue, welche Keywords als besonders schwierig einzuordnen sind. Frage dich, mit welchen Keywords deine Konkurrenz gut rankt. Hast du dein wichtigstes Keyword herausgefunden, setzt du es an die oberste Spitze. Darunter ordnest du die anderen Keywords für weitere Unterseiten an. Überwiegend solltest du auf Longtails optimieren, hier ist der Wettbewerb oft geringer und die Leser sind bereits weiter in Ihrem Rechercheprozess.

Longtails und Shorttails – welche Unterschiede gibt es?

Im Bereich SEO fallen immer wieder die Begriffe Longtails und Shorttails. Wie schon die Bezeichnungen vermuten lassen, liegt der Unterschied in der Länge beziehungsweise Wortanzahl. Bei einem Shorttail Keyword handelt es sich um ein einzelnes Wort. Longtails hingegen sind Keyword-Kombinationen und Phrasen. Gerade bei stark umkämpften Keywords, ist es eine Kunst, in den Suchmaschinen mit einem Longtail Keyword weit oben zu landen. Außerdem ist es meistens auch weniger sinnvoll, einen Text nur auf ein einzelnes Wort zu optimieren.

Anhand eines Beispiels fällt es leichter, dies zu verstehen. Sucht ein kleines oder mittleres Unternehmen beispielsweise eine zuverlässige Marketing-Firma in München, möchte das Unternehmen auch wirklich einen Spezialisten aus dieser Stadt finden. Demzufolge gibt die suchende Person mit großer Wahrscheinlichkeit die Keyword-Phrase Marketing Firma in München ein. Als Ergebnisse werden die Seiten aufgelistet, die entsprechende optimiert und relevant sind. Ist eine Seite hingegen nur auf Marketing ohne Stadtbezeichnung ausgerichtet, wird diese Seite sicherlich nicht auf der ersten Seite zu sehen sein.

Blogbeitrag erstellen oder auswählen

Du hast schon einige Posts in deinem Blog, die du verwenden könntest? Aus den vorhandenen Beiträgen suchst du nun den Beitrag heraus, der auf das wichtigste Keyword abgestimmt ist oder werden soll. Bevor du den Artikel als Cornerstone Content deklarierst, checkst du aber noch einmal den Inhalt und Mehrwert. Stelle dir die Frage, ob der Beitrag wirklich als Eckpfeiler Beitrag geeignet ist. Schließlich ist der Cornerstone Content der Kopf des Ganzen. Möglicherweise hast du aber keinen Artikel, der zu deinem Vorhaben passt. Oft ist es ratsam, einen komplett neuen relevanten Text zu erstellen. Das nimmt manchmal weniger Zeit in Anspruch, als einen bereits bestehenden Text anzupassen. Du erstellst einfach relevanten und gut strukturierten Content mit jeder Menge Mehrwert für den Nutzer und markierst ihn als Cornerstone Content.

Kleiner Tipp von uns: Ideal ist es, wenn du auf deiner Startseite direkt einen Link zum Anklicken des Cornerstone Textes platzierst. Von diesem Artikel aus können deine Besucher anschließend bequem weitere relevante Beiträge entdecken.

Artikel und Longtail-Texte optimieren – darauf kommt es an

Deine Artikel besitzen bereits eine optimale Beitragsstruktur und jede Menge relevanten Content? Falls nein ist die Optimierung deiner bestehenden Texte wichtig, um bessere Suchmaschinenplatzierungen zu erreichen. Zunächst einmal nimmst du dir deinen Haupttext, deinen Eckpfeiler vor und überarbeitest ihn nach folgenden Punkten:

  • Prüfe den Text auf Vollständigkeit und ergänze fehlende Bereiche.
  • Checke die genannten SEO-Aspekte und nimm die notwendigen Veränderungen vor.
  • Optimiere deinen Eckpfeiler-Artikel auf das wichtigste Keyword bzw. die wichtigste Phrase.

Hast du diese Punkte erledigt, überarbeite identisch alle anderen Seiten die zum Thema passen. Auch diese Seiten überprüfst du auf Vollständigkeit. Vorzugsweise optimierst du die „Unterartikel“ auf die relevanten Longtails, die in Verbindung mit dem wichtigsten Keyword stehen. Achte bei der Erstellung neuer Texte und der Verbesserung von Beiträgen, dass du die Texte alle gut strukturierst und formatierst. Zur optimalen Struktur eines Blog Beitrages erfährst du mehr in unserem beitrag: blogbeitraege-2019-die-optimale-laenge-und-struktur/.

Nur gut strukturierte Texte mit relevanten Inhalten sind bei Lesern gefragt. Oder liest du gerne Texte, die nur schwer zu scannen und zu verinnerlichen sind? Schöner sind Unterteilungen und Gestaltungselemente wie Bulletpoints, Tabelle und visuelle Momente. Die Freude am Lesen steigt mit der einfachen Lesbarkeit.

Verlinkungen als wichtiger Punkt – so rankst du besser

Als letzten wichtigen Punkt bei Deinem Cornerstone Konzept nennen wir die Verlinkung. Sowohl externe als auch interne Verlinkungen dürfen nicht fehlen. Bei den Verlinkungen solltest du unbedingt aufpassen, wirklich nur Seiten mit dem Cornerstone Content zu verlinken, die zum Thema passen. Verlinkst du beispielsweise eine Seite mit Babyspielzeug mit einer Seite rund um Autos, wird diese Verlinkung für die Leser weniger relevant sein. Schließlich möchte sicher der Leser über Babyspielzeug informieren und nicht über Autos. Dass da jemand die Verlinkung anklickt, ist sehr unwahrscheinlich. Außerdem informierst Du Google durch internen Verlinkungen, welcher Artikel als Eckpfeiler anzusehen ist. Verlinkungen sind nur erfolgreich, wenn du themenrelevant verlinkst. Um deinen Hauptartikel noch relevanter zu gestalten, arbeitest Du daran Backlinks zu bekommen.

Definition Backlink:
Bei Backlinks handelt es sich um Links von anderen Seiten auf Deine Seite. Dieser externe Link auf Deine Seite erhöht deine Domain Autorität und beeinflusst wesentlich Deine Suchmaschinenplatzierung.

Keywords richtig verwenden – auch im Eckpfeiler-Beitrag wichtig!

Dein definiertes Keyword sollte immer sinnvoll und vor allem mehrmals im Text verwendet werden. Auch Keyword-Kombinationen sind wichtig. Selbstverständlich sollte die Integration der Keywords und Kombinationen organisch erfolgen. Sind Füllwörter nötig, um das Ganze runder klingen zu lassen, sollten diese Wörter auch genutzt werden. Als Beispiel könnten wir hier wieder die Marketing-Firma München nennen. Im Text bietet es sich sicherlich an, die Kombination Marketing-Firma in/bei/um München zu verwenden. Doch auch in den Meta-Daten darf das Keyword nicht fehlen. Es gehört in die folgenden Bereiche:

  • Meta-Description
  • Meta-Titel
  • URL

Zu beachten ist, dass das Keyword im Meta-Titel ziemlich weit am Anfang stehen sollte. Vor allem ist es auch wichtig, dass du den Titel so formulierst, dass er zum Anklicken animiert. Die Neugierde muss geweckt werden. Formulierst du die Meta-Description, bringt auch das Keyword einmal unter. Halte den Text relativ kurz, trage aber dazu bei, dass er zum Weiterlesen animiert. Ebenso ist die URL recht kurz zu halten.

Ein guter Meta-Titel könnte sein:
Mit Cornerstone Content zum Erfolg – so erreichst du das Ziel

Eine gute Description zum Thema Cornerstone Content könnte lauten:
Cornerstone Content erstellen – in fünf Schritten zum starken Webseiten-Content – hier erfährst du mehr über das Geheimnis!

Blogartikel aktualisieren – nicht vergessen

Um immer gut zu ranken, ist es wichtig, dass die Blogartikel regelmäßig gepflegt werden. Aber was heißt eigentlich regelmäßig? Prinzipiell sollte unbedingt ein Update mindestens einmal jährlich erfolgen. Schaue dir jedes Jahr die Blogartikel an und überprüfe sie auf Aktualität. Oder meinst du, deine Leser möchten mit veralteten Inhalten versorgt werden, die überhaupt nicht mehr stimmen und nicht mehr relevant sind? Bekommst du mit, dass es rund um dein Thema Neuigkeiten gibt, solltest du Aktualisierungen an deinen Texte vornehmen. Das betrifft nicht nur den Cornerstone Content, sondern auch die weiteren Unterseiten. User möchten die neusten Infos erhalten. Bekommen sie bei dir stets aktuelle Informationen, werden die Nutzer auch immer wieder gerne auf deinem Blog vorbeischauen.

Fazit: Cornerstone Content – sehr hilfreich und praktisch

Möchtest du dein Ranking schwer umkämpfter Keywords verbessern, bietet dir Cornerstone Content eine Möglichkeit. Erstelle eine Pyramide und baue dein Konzept entsprechend auf. Mit dem relevantesten Keyword an der Spitze und weiteren Longtail-Artikeln kannst du durch Textoptimierung und entsprechende Verlinkungen zum Ziel kommen. Es lohnt sich, diese Zeit zu investieren. Google wird es danken.

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